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Da in den vorangegangnen Jahren Brände auch den Ort Asbach nicht verschont ließen und es noch kein Brandschutzgesetz gab, entschloß man sich auf initiative des damaligen Bürgermeisters Bitgenbach am 28.08.1881 im Wirtshaus Weißenfels die Gründungsversammlung der Feuerwehr Asbach abzuhalten. Durch die zahlreichen Brände, die zum Teil auch den halben Ort Asbach vernichteten, war bereits eine alte Feuerspritze in Asbach vorhanden war.
39 Junge Leute waren der Anfang der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug Asbach. Die Alarmierung der Wehr wurde in den Anfängen mit einem Horn durchgeführt bis 1934 die erste Sirene installiert wurde. 1936 wurde die erste Motorspritze in Dienst gestellt und ein Jahr später wurde aus einem Viehtransporter ein Überlandwagen in Eigenregie gebaut. Das durch die Kriegswirren in Mitleidenschaft gezogene Einsatzfahrzeug wurde im Jahre 1949 wieder hergerichtet.
Ein erstes Tanklöschfahrzeug, TLF 16, erhielt unsere Wehr im Jahre 1956, was die Einsatzkraft beträchtlich erhöhte und für damalige Zwecke erleichterte.
Für den wachsenden Straßenverkehr kam 1964 ein Unfallhilfsfahrzeug, für damalige Zeiten, mit hochwertiger Ausstattung hinzu. Diese Fahrzeuge wurden 1973 durch ein TLF 16/25 und ein neues Unfallhilfsfahrzeug ersetzt. Erstmalig erhielt unsere Wehr 1973 ein Mannschaftstransportfahrzeug vom Typ VW T2. 1981 bekam unsere Wehr zum 100 jährigen Bestehen für den Unfallhilfswagen erstmalig eine Hydraulikschere und Spreitzer.
Auch wurden im laufe der Jahrzehnte neben den Einsatzfahrzeugen auch weitere wichtige Ausrüstungen wie Hitzeschutzanzüge, Schlauchmaterial, Wetterschutzjacken und Funkgeräte angeschafft. Anfang der neunziger Jahre bekamen wir ein Rollglies und einen Sprungretter hinzu. Der Feuerwehrschutzanzug war damals ein Einteiler und besser als Kombi bekannt. Er bestand aus Baumwolle und bot dem Feuerwehrmann nur eine sehr geringe Schutzwirkung gegen Wärme- und Feuereinwirkung. In den 80er Jahren folgte dann die Einsatzkleidung „Rheinland-Pfalz“. Seit 1998 Jahre besteht die Einsatzkleidung aus Nomex-Material.
Anfang der neunziger Jahre machte man sich mit der Verbandsgemeindeverwaltung Gedanken über ein neues Fahrzeugkonzept. Zum einen stand die Ersatzbeschaffung des Fuhrparks an, zum anderen die Brandschutzverordnung des Landes Rheinland-Pfalz. 1993 konnte die Feuerwehr Asbach auf Grund eines Fahrzeugbeschaffungsplan des Landes einen RW 1 mit Lentner Aufbau erwerben der das Unfallhilfsfahrzeug ablöste.
Im Mai 1994 wurde ein LF 8/6 bei der Firma Schlingmann abgeholt und im Juli 1994 bekam unsere Wehr ein TLF 24/50 der gleichen Firma. Eine Erweiterung des Fuhrparks erfolgte 1998 mit einem Schlauchwagen 1000 und einem neuen Mannschaftstransportfahrzeug. 2008 bekamen wir für den SW 1000 ein neues MZF 2 mit Ladebordwand. Dieses Fahrzeug dient als Nachschubfahrzeug für Geräte und Sonderlöschmittel. Für die Wehrleitung wurden zwei Kommandowagen beschafft, wovon einer in Asbach stationiert worden ist. Diese Fahrzeuge dienen der Wehrleitung neben den Einsatzfahrten auch für Fahrten zu Besprechungen und Lehrgängen.
Persönliches
Unser Wehrführer und Ehrenoberbrandmeister Franz Zimmermann ( 1962 bis 1984 ) erhielt im Jahr 19.. das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber für hervorragende Leistungen im Feuerwehrwesen.
Im Jahre 2004 wurde auch unser Kamerad Thomas Henseler mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber durch den Deutschen Feuerwehrverband ausgezeichnet.
Gerätehäuser
Bis ins Jahr 1956 diente das alte Spritzenhaus am Markt, unterhalb des heutigen Marktgrills, als Unterstellraum. Nach der Übergabe des TLF 16 reichte die vorhandene Räumlichkeit nicht mehr aus und es wurde ein Anbau neben dem Amtsgebäude in der Bahnhofstraße errichtet. Während der Umbaumaßnahme war der Standort für das TLF 16 bei R. Diepenseifen in der Hospitalstrasse. Doch mit den Jahren wurde es auch hierzu eng, so das man die Werkhalle hinter der Landwirtschaftsschule (heute Albert-Schweitzer-Schule)anmietete. Dort war es etwas geräumiger, dennoch fehlte es nach Anschaffung des Mannschaftswagens wiederum an Platz, abgesehen von den mangelnden Hygieneeinrichtungen. Aufgrund dieser ungünstigen Verhältnisse bemühten sich alle Verantwortlichen um einen Neubau. Nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens und Finanzierungsplanes begann man im Spätherbst 1980 mit den Bauarbeiten. Am 27. Februar 1982 bezog die Feuerwehr Asbach ihr neues Gerätehaus neben dem Rathaus in der Flammersfelderstraße.
In den letzten sieben Jahren wurden noch folgende Umbau und Modernisierungsarbeiten am und im Feuerwehrhaus in Angriff genommen:
Erstellung eines Wehrführerbüros, Erneuerung der Atemschutzwerkstatt, Erweiterung des Lagers inklusive Werkstatt sowie eine neue Funkeinsatzzentrale mit zwei Arbeitsplätzen.
Hier ist ein kleiner, jedoch wichtiger Teil unserer Chronik aus den vergangenen 128 Jahren.
Heute stellt sich unsere Wehr den täglich anfallenden Anforderungen mit 31 Einsatzkräften und sechs Einsatzfahrzeugen und immer noch im Sinne unserer Gründungsväter:
Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr